Mittwoch, 5. Februar 2014

gelesen | Der Mann von der anderen Seite

"Der Mann von der anderen Seite" von Uri Orlev erschienerstmals im Jahr 1990 auf Deutsch. Ich habe die überarbeitete Fassung (Rechtschreibung) gelesen.
Im Nachwort erfährt man, wie Uri Orlev zu dieser wahren Geschichte kam. Er traf Marek, die Hauptfigur des Buches, zufällig und sie erzählten sich von ihrer Kindheit in Polen. 
Zum Inhalt:
Marek ist ein 14 Jahre alter Junge, der zusammen mit seiner Mutter und seinem Stiefvater in Warschau während des 2. Weltkriegs lebt. Marek kann Antoni, seinen Stiefvater, nicht leiden. Trotzdem muss er eines Tages mit ihm mit. In die Kanalisation. Ins Ghetto, denn dort kann man gute Geschäfte machen. "Die Juden zahlen jeden Preis", meint Antoni.
Marek lernt Herrn Jozek kennen, dem die Flucht aus dem Ghetto gelang und er will ihm helfen. Auch, weil er erfahren hat, dass sein Vater ebenfalls Jude war. Zusammen mit seiner Mutter gelingt es ihm ein Versteck zu finden. Alles läuft "gut", bis es einen Aufstand im Ghetto gibt und Herr Jozek wieder zurück will.

Persönliche Meinung:
Das Buch ist trotz der tragischen Geschichte recht locker zu lesen. An mancher Stelle war es mir dann aber wieder zu langatmig. Der konflikt von Marek mit sich selbst, was seinen Vater und Antoni betrifft, ist sehr gut dargestellt.

1 Kommentar:

  1. hallo habe das buch auch gelesen. Fand es ehr interrssant, es ist eine schreckliche geschichte, die gut dargestellt ist.

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