Donnerstag, 1. Mai 2014

away on travel | London Februar/März 2014

Das muss ich gleich sagen: London war toll! Ich liebe die Hauptstadt des vereinigten Königreichs. Der Charme, der diese Stadt ausmacht, ist einfach atemberaubend. Ich fühle mich immer wohl. Und noch dazu sit London für mich das absolute Shoppingparadies.
Wie ich ja angekündigt habe, war das meine vorgezogene Maturareise. 6 Tage London. Alleine.
Das hat den Vorteil, dass man wirklich das machen kann, was man will. Und obwohl meine Begleitungen (Eltern bzw. Tante) überall mitgekommen sind, weiß ich, dass sie die meisten Orte überhaupt nicht interessierten. Daher war es für mich sehr angenehm ohne schlechtes Gewissen stundenlang  sehr lange :) bei Boots zu schlendern oder ins Kino zu gehen.

Ich war von Mittwoch bis Montag in London. Die Tage stellten sich als ideal heraus. Denn so hat mana auch gleich zwei kurze Arbeitswochen. Hauptsächlich habe ich mich aber dafür entschieden, weil es an diesen Tagen den günstigsten Flug gab. Ich flog daher am Mittwoch ganz früh (Abflug 6:40) von Wien mit Austrian Airlines nach London Heathrow. Wir starteten pünktlich, der Service war ok und dann landeten wir sogar eine halbe Stunde zu früh in London. Ich hatte nicht nur einen riesigen Koffer, sondern zusätzlich noch einen kleinen, der als Handgepäck durchgeht. Alle von mir probierten (und das waren eine Menge!) Kofferwaagen, waren aber nicht mehr wirklich tauglich. Wenn sie sich überhaupt schieben ließen, quietschten sie fürchterlich. Daher nahm ich einfach den einen Koffer in die eine Hand und den anderen in die andere. Meine Handtasche knotete ich noch irgendwie auf den Kleinen Koffer und die Jacke versuchte ich auch irgendwo zu platzieren. Auf Grund des großen Gepäcks entschied ich mich bereits zu Hause einen Wagen zu mieten. Ich wollte mich ungern mit der U-Bahn quälen, da ja die meisten Stationen nur über Stufen erreichbar sind und ich zwei oder dreimal hätte umsteigen müssen. Natürlich kostet so ein Minicab mehr, als ein U-Bahnticket, aber es hat sich gelohnt. Der Fahrer erwartete mich in den Ankunftshalle und brachte mich bis zu meiner Ferienwohnung. Wenn man mehr Gepäck hat, sich den Stress nicht antun will oder vielleicht nicht alleine reist, kann sich so ein Minicab durchaus lohnen. Ich würde es wieder so machen.

Mein Apartment habe ich über Airbnb gebucht. Es lief alles prima und ich hatte mit der Abwicklung keinerlei Probleme. Wenn ich wieder mal in eine fremde Stadt reise, werde ich Airbnb erneut in Betracht ziehen. Die Wohnung war wie beschrieben und der Vermieter beantwortete alle meine Fragen sehr schnell. Vor allem die Möglichkeit bei einem längeren Aufenthalt zu kochen, gefällt mir sehr. Leider war die Wohnung nicht ganz so sauber, wie ich es von zu Hause gewöhnt bin. England halt. :D Ich muss aber dazu sagen, dass ich auch schon schlimmere Hotelzimmer erlebt habe. Nachdem ich etwas Staub entfernt hatte (und ein Haar im Badezimmer ...) konnte ich mich auch richtig wohlfühlen.Vor allem die Lage in Camden war super! Ich habe hier gewohnt.

Noch am ersten Tag wollte ich eine Sightseeingtour machen. Meine Koffer wurden abgestellt, ich packte meine Kamera aus und steckte noch Geld etc. ein und machte mich auf den Weg zum Trafalger Square.

Von hier sollte meine Hop-on-Hop-off-Tour (Link zu dem Anbieter, wo ich gebucht habe. Gibt natürlich noch viele andere.) starten. Ich habe damit bereits in Berlin und Hamburg gute Erfahrungen gemacht. Dieses Mal habe ich mich bereits zuvor online informiert und auch ein Ticket gebucht (Onlineangebot, 48 statt 24 Stunden, die ich dann aber eh nicht benötigt habe.).

Unter der Woche um die späte Mittagszeit scheint das Interesse an so einer Tour eher gering zu sein, ich hatte das obere Deck fast für mich alleine. So konnte ich auch die Sitzplätze (von der einen zur anderen Seite) immer wechseln, um bessere Fotos zu machen. Unter anderem diese Bilder könnt ihr in einem extra Bilderpost sehen. Das würde hier den Rahmen sprengen. Einen kleinen Eindruck gibt es aber bereits:


ganz modisch mit Stirnband ;)
Die Tour endete wieder beim Trafalger Square. Ich hatte im Vorbeifahren einen interessanten Laden entdeckt und machte mich wieder auf den Weg dorthin zurück. Der Souvenierladen "Cool Britannia" am Piccadilly Circus war super! Zwei Stockwerke mit den unterschiedlichsten Artikeln. Im Untergeschoss gab es sogar einen extra Beatles- und einen One Direction-Bereich. Fußball natürlich auch. :)

Plötzlich war ich hungrig. Nach meiner Ankunft in London hatte ich bisher nur ein kleines Subway Sandwich auf dem Weg zur U-Bahn gegessen. Und mittlerweile war ich schon mehrere Stunden unterwegs. Während man beschäftigt ist, merkt man teilweise gar nicht, wie hungrig man wird. Geht mir zumindest auf Reisen manchmal so. Ich ging daher noch weiter zum Leicester Square zu Pizza Hut. Ich liebe Pizza Hut! Ich habe dort eine Pizza Margarita mit Speck gegessen. Wie immer. 


Es war dann bereits rund halb 6 Abends, lokale Zeit. Ich bin allerdings um 3 Uhr in Wien aufgestanden und war dazwischen fast ununterbrochen auf den Beinen. Daher wollte ich mich langsam auf den Nachhauseweg machen. Wenn ich aber schon mal da bin, musste ich noch die Charing Cross Road raufgehen. Da entdeckte ich eine Superdrug-Filiale und besorgte ein paar Kleinigkeiten. Ich hatte u.a. Gesichtswasser zu Hause vergessen. Mein eigentliches Ziel war aber Foyles. Foyles ist meine absolute Lieblingsbuchhandlung in London. Die Auswahl auf 4 Etagen ist riesig! Ich könnte mich dort ewig aufhalten. Zum größten Teil habe ich mir die Bücher aber nur notiert. Nur Kleinigkeiten wurden sofort gekauft. Aus Rücksicht auf mein Gepäck, denn die anderen Bücher kann ich ja immer noch online bestellen. (Kleiner Tipp: Bei Foyles gibt es auch eine öffentliche Toilette.)

Nach der Buchhandlung machte ich mich aber nun wirklich auf den Weg zurück. Ich fuhr mit der Northern Line zurück nach Camden und ging dort noch zu Sainsbury's.

Ich wollte mich dort mit Lebensmittel fürs Frühstück etc. eindecken. Letztendlich musste ich vier weitere Tüten schleppen. Denn neben Cornflakes, Milch, Brötchen, Toastbrot, Schinken, Käse, Joghurt, Snacks, komischen Dinge die probiert werden müssen kaufte ich auch noch eine Seife (die im Apartment mochte ich einfach nicht), Feuchttücher und Klopapier. Das war zwar prinzipiell im Apartment vorhanden, aber nicht weich genug für mich. Da bin ich heikel und ich habe auch meistens eine Rolle Klopapier im Koffer, wenn ich verreise. Positiv viel mir die Freundlichkeit der Kassiererin auf. Sie machte überhaupt keinen Stress beim Einpacken und plauderte sogar nebenbei mit mir. Das war sehr nett.
Ich habe keine Ahnung, wie ich es schaffte die ganzen Tüten zum Bus zu schleppen. Das Apartment befand sich zwar in Gehdistanz, aber mit den ganzen Einkäufen bevorzugte ich doch den Bus.

Zurück im Apartment verstaute ich nicht nur die Einkäufe, sondern ich musste auch noch die Koffer ausräumen. Ich versuchte etwas gescheites im Fernsehen zu finden und ging dann ins Bett, wo ich sofort einschlief. (Das ist für mich eine Sensation.)

Und weil der Text bereits so lang ist, werde ich meinen Bericht aufteilen. ;)


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