Freitag, 30. Mai 2014

away on travel | Salzkammergut Mai 2014

Anfang Mai war ich mit meinem Papa im Salzkammergut. Wir wollten ein erholsames Vater-Tochter-Wochenende machen. Ich bin eigentlich noch nie so einfach wo hingefahren um zu entspannen. Reisen führten mich bisher entweder zu Verwandten oder in Städte. Aber nach einer sehr stressigen Zeit (und natürlich ist es nach dem Wochenende schon wieder sehr stressig) tat uns etwas Entspannung gut.

Wo soll es hingehen? Möglichst nicht all zu weit von Wien entfernt. Südtirol, wo wir schon mal eine Woche im Sommer verbrachten (eigentlich war das so gesehen auch schon mal ein Erholungsurlaub), fiel auf Grund des zu langen Weges raus. Ich entschied mich dann fürs Salzkammergut, da ich die Region durch Ferienlager in der Kindheit ganz gut kenne und so auch die Gelegenheit hatte ein paar schöne Orte wieder aufzusuchen. Der Papa war einverstanden, aber der ist sowieso eher anspruchslos, was das betrifft. :) So lange ein Bett vorhanden ist (und möglichst ein Hofer für sein Lieblingsgetränk…) macht der Urlaubstechnisch fast alles mit. Allerdings lag die Reiseplanung ganz bei mir. Das soll mir nur recht sein, es gibt kaum etwas, das ich lieber mache, als Reisen zu planen.

Ich erstellte ein kurzes Dossier mit allen relevanten Information, Ausflugsprogramm, Restaurantvorschläge etc. Das schickte ich per E-Mail auch an meinen Papa und war sehr erstaunt, dass er das Dokument nicht nur gelesen hatte, sondern sogar ausgedruckt bei der Abfahrt bereit hatte. Er nannte es schone eine „Dissertation“, weil ich alles genau aufgelistet hätte. Er übertreibt gerne.
Nach einiger Suche fand ich die passende Unterkunft und wir verbrachten vier Tage (Do – So) in Bad Aussee und Umgebung.

Unterkunft

Wir nächtigten im JUFA Jugendgästehaus in Bad Aussee. Das Hotel war klein aber fein. Nicht besonders luxeriös, aber es war alles da, was wir brauchten. Die Betten waren sehr bequem und das Frühstück ausgezeichnet! Vom Garten hatte man einen wunderbaren Blick auf die Berge und den Ort, denn unsere Unterkunft lag etwas erhöht. Daher war ich auch froh, dass wir mit dem Auto angereist waren. Ohne Auto ist die Gegend definitiv nicht als Reiseziel zu empfehlen.
(das ist das bereits benutzte Zimmer)

Unternehmungen

Noch am Anreisetag wollte ich auf die Blaa-Alm. Die kannte ich schon aus meiner Kindheit sehr gut und ich weiß, dass das Essen dort immer sehr lecker war. Man kann zwar auch fast komplett mit dem Auto hinfahren, aber ich wollte die Natur etwas genießen und zu Fuß gehen. Ich hatte auch immer und überall meine Kamera dabei und so benötigten wir für den Hinweg rund 1 Stunde (obwohl es nur rund 1,6 km sind), weil ich immer wieder stoppte um Pflanzen usw. zu fotografieren.










Der Rückweg war dann in 20 Minuten erledigt und wir machten uns auf die Suche nach einem Supermarkt um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Ich wusste noch ganz genau, wo sich der Billa mal befunden hat. Dort war mittlerweile ein DM eingezogen und wir fuhren sogar aus dem Ort raus um wieder umdrehen zu können und den Supermarkt auf dem Rückweg (nachdem wir Google bemüht hatten) doch zu finden.

Der nächste Tag begrüßte uns immer wieder mit Regen, so war das geplante Ausflugsprogramm mit "wandern" am Berg und einer Bootsfahrt nicht durchführbar. Also wurde das Alternativprogramm Bad Ischl ausgewählt. Wir waren im Kaiserpark (Anm. das österreichische Kaiserpaar Franz & Elisabeth hatte dort ihre Sommerresidenz) und machten Fotos (zu sehen in einem mMn gut gelungenen OOTD). Später kam doch noch etwas die Sonne raus und wir beschlossen spontan zuerst etwas die Stadt zu erkunden. Eventuell klarte es ja noch etwas auf und wir könnten mit der Seilbahn auf den Hausberg fahren.


Durch Zufall entdeckten wir eine Kutsche. Es wurde eine halbstündige Kutschfahrt angeboten, die wir dann auch unbedingt machen wollten. Naja, eigentlich wollte ICH die unbedingt machen. Es war ein tolles Gefühl und machte viel Spaß. Der nette Kutscher erzählte ein paar Details über die Stadt und die Perspektive aus einer Kutsche ist wirklich einmalig. Da man sich relativ langsam fortbewegt, kann man zumeist trotzdem noch gute Bilder machen. :)


Die Kutschen (es gibt zwei) stehen im Kurpark und die Fahrt kostet pro Person 6€. Mein Gesichtsausdruck ist deshalb so komisch, weil ich gerade abgeschleckt werde, wie ihr bei genauem Hinsehen entdecken könnte.

Hier gibt es u.a. tolles Besteck! Ich habe mir einen Löffel gekauft. In Gelb mit weißen Punkten! 

Ich muss meinen Bericht wieder mal aufteilen. Dieser Post ist durch die Bilder schon wieder recht lang geworden. Daher folgt der Rest in einem weiteren Teil und weitere Bilder (ja viele!) noch in einem (oder mehreren) Bilderposts.


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